Florian Senft
12. Februar 2018
Sabine Hammer
19. April 2018

Johann Hagenhofer

Lebensspuren heißen die 3 Regionsbücher, die unter seiner Leitung entstanden sind und die auf eindrucksvolle Weise die jüngere Geschichte der Buckligen Welt aufarbeiten. In unzähligen Interviews mit Zeitzeugen wird das Leben und die Ereignisse der Zeit von 1930 bis 1950 dokumentiert. Dr Johann Hagenhofer hat mit diesen Büchern und zahlreichen anderen Projekten selbst ordentliche Spuren hinterlassen und er ist noch lange nicht fertig damit. KommPod begleitet Herrn Hagenhofer ein Stück auf seiner Spurensuche…

Foto links : Helmut Lackinger

http://www.buckligewelt.at/Region/Kultur_Geschichte/Erlebbare_Zeitgeschichte

http://www.hochwolkersdorf.at/Gedenkraum_1945

http://www.baderlach.gv.at/Meilenstein_Forschungsgruppe_praesentiert_Ergebnisse

Besonderen Dank an die Region Bucklige Welt, die mit ihrer Unterstützung diese Folge KommPod mit ermöglicht haben.

 

 

Das Rezept:

Milchgurken und Erdäpfelsterz
Zutaten Milchgurken: 750ml Buttermilch oder saure Milch
1 Stk Salatgurke
2-3 Knoblauchzehen
1TL Kümmel
1 Prise Salz
1 TL Dill

Zuerst Gurken waschen und schälen. Danach Gurken grob reiben und mit der Buttermilch (oder saurem Milch), Kümmel, Salz und Dill vermischen. Garnieren mit Dill und Gurke.

Zutaten Erdäpfelsterz: 800g Erdäpfel
300g griffiges Mehl
Salz
Schmalz
Die mehligen Erdäpfel kochen und schälen. Die Erdäpfel so heiß wie möglich durch eine Erdäpfelpresse drücken oder reiben und anschließend ganz auskühlen lassen. Zum schnellen Auskühlen, die Arbeitsfläche leicht bemehlen und die Erdäpfel flach auf dem Mehl verteilten. Das restliche Mehl mit Salz verrühren und mit den abgekühlten und geriebenen Erdäpfel zu einer bröckeligen Masse verkneten. Nun Schmalz in einer großen Pfanne erhitzen, die Erdäpfelmasse portionsweise hineingeben und vor dem ersten Wenden etwas anbraten lassen. Den Sterz dann gut durchrösten und dabei zerstückeln.

 

 

 

2 Comments

  1. Ralf sagt:

    Es ist mir noch nie so leicht gefallen, ein Interview zweimal nacheinander anzuhören (2 x 54 Minuten!). Diese Bodenhaftung und dennoch Weltoffenheit finde ich sehr ansprechend, motivierend, mutmachend. Äußerst passend zur Zeit.

    Schön, dass Lebensgeschichten so intensiv sein können, und schön, dass durch die intelligente und offene Lebensreflexion so interessante Impulse auch für die Region ausgehen – bei einer der nächsten Besuche in Erlach werde ich versuchen, das Museum zu besichtigen. Und bei Fahrten durch Thernberg werde ich an mutige Geschichten denken – vielen Dank für das tolle Interview.

    Die Qualität bleibt auf einem wunderbaren Niveau – KommPod als ein regionales Highlight, das sich in die regionale Geschichte einschreiben kann, einen Eckpunkt regionaler Kultur bildet. Diese Kultur lässt sich durch die inzwischen doch zahlreichen interviewten Personen lebhaft erahnen. Ich wünsche mir weitere interessante Eindrücke aus der Gegend!

    • admin sagt:

      Ja was soll ich da noch sagen? Vielen Dank an Ralf den treuen Hörer! Ich bin sehr froh über Deine Kommentare, und auch dass Du das öffentlich machst – das ist nicht selbstverständlich. Natürlich werde ich hin und wieder auch persönlich angesprochen und freue mich immer wieder darüber. Schließlich möchte ich ja auch, dass das angehört wird was ich da mache. Somit auch nochmal die Aufforderung an alle da draußen: „Schreibt doch wie Ralf, ob es euch gefallen hat,- und schreibt auch wenn es euch nicht gefallen hat…vielleicht änderte sich ja auch etwas wenn ihr mich überzeugt. In KommPod steckt ja auch das Wort Kommunikation drinnen – als Podcast momentan noch etwas einseitig 😉

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