Markus Steinbichler

Kleine Umwege, 10 Minuten Auszeit, „Ums Eckschaun“. Eindrücke einer spektakulär unspektakulären Landschaft einzufangen und Anderen zur Verfügung zu stellen.
Markus Steinbichler aus Aspang ist zum visuellen Reiseführer der Region geworden seit er mit seinen „Bucklige Weltreisen“ auf Facebook seine Umgebung in Szene setzt. Wer Text und Geschichten zu den Bildern will sollte Markus Steinbichlers Blog besuchen!

https://www.facebook.com/pg/BuckligeWeltreisen/
https://buckligeweltreisen.blog/

 

Das Rezept:

Hollerschöberl

Ein einfaches, aber besonderes Gericht, weil man die Hauptzutat direkt aus dem Garten oder vom Waldrand holen und nur für eine gewisse, kurze Zeit im Jahr – aber dafür umso intensiver – genießen kann!
Zutaten für 4 Portionen:
150 g Mehl
1 EL Zucker
1 Prise Salz
1 EL Pflanzenöl
125 ml Milch
2 Eier
8 Holunderblüten (kleinere noch nicht ganz abgeblühte, mit Stengel)
500 g Schweineschmalz

Zuerst einen flüssigen Backteig aus Mehl, Zucker, Salz, Öl, Milch und Eiern zubereiten. Danach die Hollerblüten abklopfen, damit Insekten oder Abgeblühtes rausfällt – anders als in manchen Rezepten waschen wir´s nicht ab, damit der Geschmack erhalten bleibt. Den Holler dann am Stengel in den Backteig tunken und in heißem Schmalz goldbraun ausbacken. Schmeckt am besten mit Staubzucker drüber und Apfelmus dazu…
Für eine pikante Variante empfehlen wir weniger Zucker, dafür fein gehackte Salbeiblätter in den Teig zu mischen, Knoblauchsauce oder Sauce tartare sowie ein fruchtiges Bier (z.B. das Pale Ale von Schwarzbräu aus Krumbach) dazu!

6 Comments

  1. christian mokricky sagt:

    Wieder ein sehr sympathischer Beiotrag!
    Habe gleich reinschauen müssen in die Bucklige Weltreisen -> Gerberei völlig unbekannt für mich.
    Jetzt weiß ich auch warum es heuer keinen Holler gibt – Ihr habt alle Blüten verkocht :-)!

  2. Super einfühlsames Interview. Ist ja wie im Radio ;-)-

  3. Ralf sagt:

    Regt an, den Blick offen durch die Gegend streichen zu lassen und bei Unerwartetem Halt zu machen und den Ort mit Zeit und Genuss zu mischen.

    Mehr Gespräch als sonst, die Mischung ist lebendig. Und die Mischung zwischen Lebensbeschreibung und Gedanken zum Leben, zur Welt schafft ein sehr angenehmes Bild – eine Freude beim Zuhören. Ist der interessante interviewte Mensch aber noch ein bisschen wichtiger als der bucklige Aspekt. Dennoch, das ganze KommPod macht angenehm neugierig in seiner Vielfältigkeit, auch von außerhalb der sieben Buckel. Da steckt was Besonderes drin. Gratulation zu diesem tollen, sehr niederschwelligen und spürbar persönlich begeisterten Engagement.

    Däbbert ist, grade im Augenblick keine Hollerblüten zu haben – hätt ich doch glatt versucht. Es lebe die Omaküche in ihrer ganzen Süße!

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